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4 0 Dienstag, 27. Mai 2014 06:33 Saure Zitrone fragt
Q Ich frage mich, ob es für den ökologischen Fußabdruck besser ist, ob ich die Strecke von WIen nach Sizilien mit dem Auto zurücklege oder ob ich von WIen bis Livorno mit dem Auto fahre und von Livorno mit der Fähre nach Sizilien. Der gleiche Weg zurück. Mein Auto fährt übrigens Diesel und für 1000 km brauche ich ca eine Tankladung, Dacia Sandero BJ 2013, und wir sind zu zweit im Auto. Wie gut oder schlecht sind Schiffe im Vergleich zu Autos?
0 0 Samstag, 24. Mai 2014 18:44 SarahAnna fragt
Q Verbraucht das einsetzen von Pflanzen mehr Footprint als mit Kindern auf einen Spielplatz zu fahren und mit ihnen zu spielen?
1 0 Samstag, 24. Mai 2014 18:42 SarahAnna fragt
Q Verbraucht ein Telefonat über ein Smartphone mehr Footprint als 10 Frösche aus einem Teich zu fangen?
7 0 Freitag, 23. Mai 2014 14:56 BienchenCobain fragt
Q Was ist schlimmer für den Footprint , jeden Tag beim Burger King essen gehen oder jeden Tag 5km mit dem Auto in die Schule fahren ?
A

Fast Food essen oder Auto fahren kann in seiner Footprint Wirkung sehr unterschiedlich sein. Hier ein Antwort zum Ökologischen Fußabdruck:
Ein Durchschnittskilometer mit dem Auto hat in Ö. einen Footprint von etwa 0,56 gm²/ Pkm . Aber ein Elektroauto mit Ökostrom hätte nur  0,16 gm²/ Pkm und ein großer SUV hätte sogar 1,02 gm²/ Pkm. Es kommt also auf die eingesetzte Technologie und auf die Fahrzeugwahl sehr stark an! Für 5 km liegen der beste und schlechteste Fall schon um den Faktor 6 auseinander und da sind die Alternativen zum Autofahren noch gar nicht betrachtet.

Bei Fast Food kann die eigene Auswahl auf der Menükarte ebenfalls den Footprint sehr stark beeinflussen und sogar sehr klein halten. 1 Portion Pommes hat etwa einen Ökologischen Fußabdruck von 3,58 gm². Während ein Rindfleisch-Burger etwa  28,61 gm² hat, also das ca. 7 Fache.

Auch beim Getränk ist ein großer Unterschied zwischen Leitungswasser und Cola.

Beim nächsten Mal kannst du bewusst auswählen und den Footprint verkleinern!

4 1 Freitag, 23. Mai 2014 14:55 BienchenCobain fragt
Q haben schwangere Frauen einen größeren Footprint als nicht schwangere Frauen ?
4 0 Freitag, 23. Mai 2014 14:46 BienchenCobain fragt
Q Wer hat einen größeren Footprint, Männer oder Frauen?
3 0 Montag, 19. Mai 2014 15:52 ElBenno fragt
Q Wie kann besser dazu beigetragen werden, den gesellschaftlichen Overhead (grauen Anteil des persönlichen Footprints) zu verkleinern?
1 0 Montag, 19. Mai 2014 13:55 a.brugger fragt
Q Wie groß ist der Fußabdruck der jährlich stattfindenden Klimakonferenzen?
3 1 Dienstag, 13. Mai 2014 18:59 Poetzblitz fragt
Q Was hat über 40 Jahre die besseren Footprint-Werte: ein Einfamilienhaus aus Ziegel in den 70ern ohne viel Dämmung gebaut, oder ein modernes gut gedämmtes Holzriegelbau-Haus (nicht Passivhaus), wobei die Dämmung mit Styropor bzw. Plastikfolie und Tellwolle erreicht wurde? Beide Häuser nutzen Solarenergie und Photovoltaik, wobei das Haus aus den 70ern das erst seit 5 Jahren tut.
2 1 Dienstag, 13. Mai 2014 14:24 Anonym fragt
Q Was ist umweltfreundlicher?stoffwindelsystem oder wegwerfwindel?
A

Hier kommen Experten Interessens- oder Situationsbedingt zu unterschiedlichen Ergebnissen.  Aus diesem Grund kann diese Frage, ohne spezifische Angaben ihres Anwendungsfalles, leider nicht beantwortet werden.

An Argumenten (pro & kontra) orientieren kann man sich auf folgender Seite: http://www.stoffwindeln-oder-wegwerfwindeln.de/

1 0 Dienstag, 13. Mai 2014 12:20 Sabine Kah fragt
Q Gibt es Klassifikationen u. Kriterien für den ökologischen Fußabdruck nur für Einzelpersonen, oder auch in größerem Rahmen ? Z.B. für Schulen, Firmen, Bezirke, Gemeinden, Städte, Bundesländer..Länder? Gibt es dafür auch Fördermaßnahmen? Kriterien im Kriterienkatalog könnten z.B. sein: bewusster Einkauf mit Müllvermeidung u. größtmögliche Verwendung von Bioprodukten in Kantinen etc., Verwendung von recycelten Produkten (Papier), kurze Transportwege und Einsatz von Ökofahrzeugen, Engagement für den Tier- und Umweltschutz und vieles mehr. Es würde mich wirklich interessieren, ob so etwas zumindest angedacht ist?
1 0 Samstag, 12. April 2014 17:25 greenrebell fragt
Q Ist es ökologischer sich (fast) ausschließlich von Produkten zu ernähren, die kurz vor dem Ablaufdatum sind (und deshalb am nächsten Tag weggeworfen würden) oder auf solche -meist sind es Yoghurts, andere Milchprodukte, nicht mehr gut aussehendes Gemüse und Fleisch- zu verzichten und stattdessen nur vom Bauern Lebensmittel zu beziehen?
2 0 Mittwoch, 9. April 2014 10:59 StefanSchweinschwaller fragt
Q Mozart auf youtube im Streaming hören... stattdessen mit mp3youtube-downloader runterladen und das nächste Mal lokal vom PC hören?
A

Interessante Frage:  aber im Moment praktisch unbeantwortbar.

Der Großteil des Footprints am PC entsteht am Endgerät. (siehe Antwort auf die Frage zur gemeinsamen Stand-PC Nutzung mit der Freundin).

Unter der Annahme, dass das Mozart-Stück am gleichen Endgerät gehört wird, würde theoretisch der Verbrauch vom Modem und der Serverfarmen wegfallen.  Doch wer dreht sein  Modem schon ab, wenn er lokale mp3s hört?   Und das „Internet“ wird deshalb wohl auch nicht runtergefahren, …

In der aktuellen Welt haben wir allein diesbezüglich zwei viel wichtigere Dinge zu beachten:

1.) Was immer  Modems (und moderne Laptops/Tabs) an Stromverbrauch im Haushalt verursachen, lässt sich allein mit der richtigen Befüllung der Waschmaschine wettmachen…

Hier gibt es also ganz andere Prioritäten für das Individuum (einzige Ausnahme sind vielleicht Hochleistungs-Gaming-PCs, die echte Elektro-Öfen sein können).

2.) Was den Aufwand des „Internets“ betrifft, so ist auch dort systemischer Handlungsbedarf gegeben. Etwa 90% aller Daten-Transfers im Jahr 2008 waren wertlos oder unerwünscht (SPAM und „Überwachung“). 

Allein das Verschicken, Senden und Abfangen von SPAM  bringt enormen Aufwand (kostet auch Ressourcen)!  Hier liegt bis auf weiteres jedenfalls viel größeres  Einsparpotenzial als beim Unterschied zwischen  download und  streaming vor. Bei Letzterem werden wir noch lange Zeit wissenschaftlich nicht im Stande sein, den Unterschied korrekt zu messen.  Die Gründe dafür würden allerdings diesen Rahmen sprengen.

1 0 Mittwoch, 9. April 2014 10:54 StefanSchweinschwaller fragt
Q In Österreich: Haben glücklichere Menschen im statistischen Mittel eher einen niedrigen - durchschnittlichen - hohen Footprint? (Depressive arbeitslose Couchpotato, die sich einfach ernährt, aber sonst kaum was macht, außer Fernsehen und vielleicht Wettbüro vs. Webentwicklerin, die zweiwöchentlich am W-ende mit Golf, Freund und Kindern 30 km zum Haus der Eltern am Land fährt, sich aber gesund ernährt) vgl. happy planet index http://www.happyplanetindex.org/
0 0 Mittwoch, 9. April 2014 10:19 StefanSchweinschwaller fragt
Q Wie würde sich der Footprint Österreichs ändern, wenn alle Schülerinnen und Studenten wöchentlich 4 Stunden Sport machen müssten/würden (Laufen, Fußball, Aerobic, materialaufwandsarme Sportarten) ? (hat ja psychische, gesundheitlich v.a. positive Wirkungen)
A

Einfache Frage, sehr komplexes Thema.  Praktisch noch unberechenbar im besten Sinne des Wortes.

Sport und Bewegung steigern nachweislich die Gesundheit, und Gesundheit ist in jedem Fall von hohem Wert, persönlich und gesellschaftlich!

Aber auch für den Footprint ist Gesundheit  günstig! Denn die Medizin-Systeme und Spitalsaufenthalte sind  sehr ressourcen-intensiv. Auch sind die Megatonnen an Medikamenten längst umweltwirksam…

Auf der anderen Seite der Ökobilanz gibt es zu bedenken, dass manche Sportarten zu vielen ernsthaften Verletzungen führen, die wiederum hohen Ressourcenaufwand im Medizin-System nach sich ziehen können.

Des Weiteren gilt, dass Menschen bei mehr Bewegung auch mehr essen. Wird dies Mehr durch Fleisch gedeckt, wäre die Bilanz getrübt (in doppelter Hinsicht, weil auch die Gesundheit unter viel Fleisch-Konsum leidet).

Das obige Beispiel ist aber meist rein theoretischer Natur und spielt statistisch wohl keine Rolle, da fast alle ohnehin mehr als genug essen und viele Jugendliche sogar übergewichtig sind, es also zu gar keinem zusätzlichen Konsum kommen würde.

Ich würde dieser Frage gerne genauer und systemisch auf den Grund gehen.  Bin überzeugt, wir fänden ein ökologisches Argument für mehr Schulsport !

0 0 Donnerstag, 3. April 2014 15:36 miriam fragt
Q Wie stark werden voraussichtlich die ökologischen Fußabdrücke von Schwellenländer wie bspw. Brasilien in den nächsten 10-20 Jahren wachsen?
3 0 Dienstag, 1. April 2014 17:04 grünewiese fragt
Q Wie groß ist der Footprint einer Tasse Nespresso-Kaffee im Vergleich zu einer Tasse Filterkaffee?
A

Eine unveröffentlichte Studie bezüglich des Ökologischen Fußabdrucks hat folgendes ergeben:

Der Footprint einer Tasse Kaffee  hängt vor allem von der Art und dem Ertrag der Plantagen sowie  von der Energie für das Trocknen und das Rösten und von der Art der Energie beim Brühen ab (z.B. Ökostrom für die Kaffeemaschine oder kein Ökostrom). Dagegen spielen der Transport des Kaffees  (aus Afrika oder Südamerika) und die Art des Brühens (Espresso, Filterkaffee, Stoff-Tab, Alu-Tab)  eine sehr geringe Rolle (beim Papierfilter dann v.a. die Art der Herstellung, bei Alu die Frage des Recyclings). Interessant ist die Erkenntnis, dass der „Schluck Milch“ im Kaffee den Footprint fast verdoppelt. Also besser schwarz trinken!  

7 1 Donnerstag, 6. März 2014 20:56 Anonym fragt
Q Was ist aus sozialer und ökologischer Sicht sinnvoller: 1. sich Prüfungsunterlagen, Skripten, Bücher etc. auszudrucken bzw. zu kaufen oder 2. die Anschaffung eines Tablets und weniger zu drucken?Wenn man alle Schritte bei der Produktion/Herstellung (Arbeitsverhältnisse...), während der Benützung (hier z.B. Aukkuladen etc) und nach der Benützung (Recycling) betrachtet.
0 0 Mittwoch, 5. März 2014 18:31 fpjack fragt
Q Was hat weniger ökologischen Fußabdruck pro Festmeter? Tropenholz oder Holz unserer Lokalität in Mitteleuropa (ohne Transport, bei gleicher CO2-Speicherkapazität pro Festmeter und gleicher sonstiger Behandlung bei der Schlägerung)
A

Höchst spannende Frage! Mir sind keinen verlässlichen Untersuchungen bekannt.

Hier eine Abschätzung als Beispiel für die Komplexität. Unter Ausblendung des Aufwandes der Holzbringung  geht in erster Instanz der Wert für den Zuwachs  pro Hektar und Jahr in die Berechnung ein.  Dieser ist in den Tropen durch die höhere Zahl der Sonnenstunden i.d.R. deutlich größer, Bäume wachsen schneller und werden insgesamt größer.  Dies würde den Footprint von Tropenholz rechnerisch geringer erscheinen lassen.

Aber, Holznutzung in den Tropen zieht noch ganz andere Probleme nach sich.  Das beginnt bei der Ineffizienz der Verarbeitung vor Ort und reicht bis zu den Auswirkungen auf die Biodiversität.

Für die üblichen Holz-Plantagen werden meist Urwälder gerodet.  Oft kommt es nach der Holznutzung überhaupt zu Rodungen, weil Wiederbepflanzungen nicht lohnen.  Die Folgen der geänderten Landverwendung  sind beträchtlich. Die damit verbundenen Emissionen  an Treibhausgasen können mit dem Ökologischen Fußabdruck erfasst werden, der Verlust der Biodiversität aber nicht …. Umgekehrt könnten verödete Landstriche  tatsächlich wiederbewaldet werden - etwa in Kompensationsprojekten - und sogar neuen Lebensraum schaffen. Dieses Holz wäre dann - freilich erst in vielen Jahrzehnten - durchaus positiver zu bewerten. 

1 0 Mittwoch, 5. März 2014 15:38 Michael Wohlfahrt fragt
Q Was hinterlässt einen größeren Footprint? Ein Regal vom Tischler machen lassen, oder ein Regal beim IKEA kaufen?