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1 0 Montag, 10. Juli 2017 19:16 Anonym fragt
Q Welcher Mensch hat den größten Footprint?
2 0 Freitag, 21. April 2017 11:00 Anonym fragt
Q Gibt es einen "Fahrplan" fürs Leben mit dem man schauen kann, dass man auf die maximal 2,5 Tonnen Co2 kommt? Eine Art Ratgeber oder Verhaltenskodex?
3 0 Mittwoch, 18. Januar 2017 21:47 Gertrude fragt
Q heizen mit stückholz aus dem eigenen wald (ganz kurzer weg)
0 0 Mittwoch, 19. Oktober 2016 10:35 Anonym fragt
Q Wie berechne ich den Fußabdruck von einen Stirn-Ohrthermometer aus china, welche Daten werden dazu benötigt ?
0 0 Mittwoch, 9. März 2016 11:20 Anonym fragt
Q Mich interessiert der ökologische Fußabdruck von Stoffwindeln und Wegwerfwindeln, da es sehr schwierig ist, im Internet verlässliche Informationen zu erhalten. Mein Gefühl sagt mir, dass für die Produktion und Entsorgung von rund 1 to Wegwerfwindeln (pro Kind) mehr Ressourcen und Energie notwendig ist, als für die Produktion und Wäsche (Wasser, Energie; kein Wäschetrockner) von Stoffwindeln.
0 0 Mittwoch, 3. Februar 2016 14:08 Anonym fragt
Q Was ist ökologisch besser: alte Schulbücher im Holzofen verbrennen oder ins Altpapier?
0 0 Sonntag, 27. Dezember 2015 17:47 Wolfgang fragt
Q Ich habe den Footprint unserer Familie mit dem Rechner bestimmt. Nun möchte ich den ursprünglichen ermitteln, der sich ohne die gesetzten Maßnahmen ergibt. Das ist mir nicht gelungen. Was muss ich tun, damit das funktioniert?
0 0 Mittwoch, 25. November 2015 12:09 sonnenblume fragt
Q Wieviel m² Wohnraum braucht eine Person mindestens? footprint & sozial für ein würdiges Leben Ab wieviel m² Wohnraum pro Person ist es für den footprint ZUVIEL? (NaturRaum versus verbetonierter Raum)
0 0 Dienstag, 27. Oktober 2015 20:19 Anonym fragt
Q Was hat den geringeren Fußabdruck: Geschirrspüler verwenden (voll), oder händische Geschirrwäsche?
0 0 Dienstag, 13. Oktober 2015 14:10 Anonym fragt
Q was ist der ökologische Fußabdruck
0 0 Donnerstag, 18. Juni 2015 14:44 Anonym fragt
Q Mit welcher Formel lässt sich ein spezifischer ökologischer Fußabdruck für ein Hybrid-Fahrzeug (Full/Mild/Plug-In/RE) erstellen ? Welche Werte sind dafür notwendig (CO2, Fahrleistung etc.) ? Wie komme ich mathematisch auf den gha-Flächenanteil ?
0 0 Freitag, 15. Mai 2015 14:43 Eva Dobeiner-Madaras fragt
Q Wie groß ist der ökologische Fußabdrck eines Papiersackerls und eines Plastiksackerls?
1 0 Samstag, 11. April 2015 12:09 Anonym fragt
Q was ist besser eine playstation3 oder die 4
0 0 Sonntag, 8. März 2015 09:18 MSchwingshackl fragt
Q Was hat einen kleineren Footprint: Eine Holztüre aus Vollholz oder eine furnierte?
2 0 Samstag, 10. Januar 2015 10:20 PetraAkaryon fragt
Q Meine Tochter hat in der Schule (1. Klasse Gymnasium) ein SmartCity-Projekt und möchte wissen, wie lange die Sonne auf Solarzellen scheinen muss, damit der Energiebedarf einer Kleinstadt gedeckt werden kann (Annahme: viele Solarzellen in der Stadt vorhanden)!
1 0 Dienstag, 30. Dezember 2014 09:36 Anonym fragt
Q "Weißt du wieviel" diese tausende von Silvesterknallern an CO2-footprint haben - und was ich aber verbrauch', wenn ich vo ihnen per Auto (zu zweit) aus Wien 'flüchte'?!?
0 0 Mittwoch, 17. Dezember 2014 22:32 greengraphics fragt
Q Bei meiner Frage geht es um die Kompensation von CO2 Ausstoß ... Ich bin nicht überzeugt von der Möglichkeit, seinen (leider nicht vermeidbaren) CO2 Ausstoß mittels "CO2-Neutralisierung" durch Ablasszahlungen an Organisationen wie climate Austria "gutzumachen", solange das System des Emmissionshandels nicht zu echten Reduktionen führt sondern zu kaum nachvollziehbaren globalen Verschiebungen. Sovie ich weiß dient dieses System durch die überhaupt nicht realistischen Preise für die gehandelten Emmissionen einfach nur dazu, dass dreckschleudernde Kohlekraftwerksbetreiber (ein Bsp.!) billig Zertifikate kaufen statt sinnvoll in Verbesserungen der Anlagen zu investieren. Also die Frage: Kennt jemand Alternativen, seinen (unvermeidbaren) CO2-Ausstoß "sinnvoll" und kostengerecht zu kompensieren?
0 0 Mittwoch, 26. November 2014 17:37 Footprint-Rechner fragt
Q Zum Fußabdruck-Rechner: Wertes Mein-Foodprintteam, bei der Recherche für einen Artikel auf www.nachhaltigleben.ch, das auch österreichische Leser hat habe ich Ihren Rechner durchgespielt. Was mir fehlt: Wo ist der (ökologische) Selbstanbau von Lebensmitteln, der nahezu fussabdruckfrei ist? J.R.
A

Auch ich selbst bin großer Fan von Selbstangebauten, von Kräuter über Strauchobst bis Gemüse gibt es bei uns viel selbstgezogenes. Ich unterstütze auch „urban gardening“ Initiativen und CSA.
ABER, all das gesagt, muss ich sie in einer Hinsicht enttäuschen. Der Ökologische Fußabdruck, der damit eingespart werden kann, ist unmessbar gering.

A

Zur Erklärung:
1) haben Kräuter, Gemüse und Obst ohnehin einen kleinen Footprint, der kaum zu Buche schlägt.  Ergo kann auch nicht viel gespart werden.
2) der oft vermutete Anteil an eingesparter Energie (Transport, Verarbeitung)  hält sich ebenfalls in Grenzen. Am durchschnittlichen Lebensmittel sind nur wenige Prozent  transportbedingt, und davon das meiste der „letzte Kilometer“.  Und auch die „Verarbeitung“ ist in der Regel unter 20%  )
3) wo Transport tatsächlich eine Rolle spielt (eingeflogene Erdbeeren aus Südafrika im Winter) kann auch das eigene Erdbeer-Beet am Balkon nicht helfen, weil im Winter eben nichts wächst.
Über‘s Jahr  betrachtet ist der mögliche Eigenanteil an „fast footprint-loser“ Ernährung vom  Balkon sehr bescheiden.  (Wir sind dabei, ein Projekt einzureichen, dass diesen Anteil wissenschaftlich quantifizieren soll.) Jede belegte  Info  ist willkommen.
Eigenversorgung im größeren Maßstab, also mit Kartoffelfeldchen und eigener Ziege und Käserei, ist gar nicht footprint-los, meist sogar ineffizienter  als im großen Maßstab (siehe „ecology of scale“)
Damit will ich ihre Anliegen keineswegs klein machen!  Im Gegenteil - weiter so!
Ihr blog ist gut gemacht und sehr anregend, Topfgärtnerei ist jederzeit zu empfehlen. Wenn’s schon nicht viel einspart, verursacht es auch nicht viel. (Außer man kauft Torferde im Baumarkt !)
Aus meiner Sicht das wohl wertvollste: Gärtnern für Essbares stellt wieder die Beziehung der Menschen zu ihrer Nahrung her. 

0 0 Mittwoch, 26. November 2014 17:35 Footprint-Rechner fragt
Q Ich bin etwas über den grauen Fußabdruck erstaunt. Dieser wird einfach solidarisch auf alle gleich aufgeteilt. So weit, so gut. Über seine Zusammensetzung bin ich mir allerdings nicht ganz im Klaren. Meinem Verständnis nach, müsste da allgemeine Infrastruktur wie Straßen und Flugplätze hineinfallen. Andere Dinge, die da hineinfallen, kommen mir spontan nicht wirklich in den Sinn. Wie auch immer, was spricht eigentlich dagegen, diesen grauen Fußabdruck im Verhältnis zum restlichen Fußabdruck anzurechnen? Sprich, wer bei Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum unter dem Durchschnitt liegt, nimmt höchstwahrscheinlich auch weniger allgemeine Infrastruktur in Anspruch und sollte deswegen auch einen unterdurchschnittlichen Teil des grauen Fußabdrucks angerechnet bekommen. Und wer über dem Durchschnitt liegt, sollte einen größeren Anteil angerechnet bekommen. Zumindest nach meiner Logik würde das Sinn machen. Meiner Meinung nach hätte das auch für die Bedeutung der Zahl positive Folgen. So wie es jetzt ist, ist es praktisch unmöglich, in Österreich auf eine Zahl von unter einem Planeten zu kommen. Egal wie bescheiden man lebt. Das wirkt desillusionierend. Außerdem wirken sich weitere "Einsparungen" ab einem gewissen Zeitpunkt so gut wie überhaupt nicht mehr aus. Mich würde nun interessieren, ob aus wissenschaftlicher Sicht irgendetwas gegen eine solche Aufteilung spricht oder ob es andere Gründe gibt, die dagegen sprechen. G.H.
A

Unter Grauem Footprint verstehen wir den Anteil des Footprints, der nicht dem individuellen Footprint zugeordnet wird (oder werden sollte).

(Eine quantitative Zuordnung von Footprint zu den Aspekten des Grauen Anteils ist bei gegebener Datenlage wissenschaftlich (noch) nicht leistbar)

Zu ihrer gutgemeinten Idee:

Nach Ihrem Vorschlag müssten wir die Spitäler den Kranken anrechnen,  die Schulen den Jungen, die Senioren-Heime nur den Alten, die Bahntunnels den BahnnutzerInnen, die Feuerwehr nur den Abgebrannten ….und das Militär nur den Bundesheer-Befürwortern.

Das ergäbe natürlich keinen Sinn!

Entsprechend  den Grundsätzen eines modernen „Gesellschaftsvertrages“ gibt es gemeinsame Aufgaben, die zurecht gemeinsam getragen werden. Auch die damit verbundenen Umweltbelastungen werden somit gleich auf alle verteilt.

Selbst wenn sie selbst nie Bahn fahren - oder kein Auto haben-,  die Waren die sie kaufen, nutzen diese Infrastruktur, - genau wie die Feuerwehr und das Rettungsauto….

(Bei Flug wäre es schon legitimer, den Flughafen nur den Flugpassagieren umzuhängen. Aber gerade der Flug-Footprint ist sehr vom Treibstoff determiniert und die Infrastruktur schlägt nur mit ganz wenigen Prozent zu Buche, also kaum abbildbar)
 

A

Noch eine Bemerkung zu ihrer Frustration, die erwünschten 1,7 gha nicht erreichen zu können.

Dies ist ein Hinweis darauf, dass es nicht allein -  als „Klima-Mönch“ - sondern nur gemeinsam, als Kollektiv möglich sein wird, eine Geselllschaft  zukunftsfähig zu gestalten - ein Apell auch an gemeinsames politisches Handeln. 

Denn auch wenn wir als Individuen scheinbar keinen Einfluss darauf haben, wie viele zusätzliche Autobahnkilometer wir errichten, - oder ob unserer Abgeordneten mit dem Flugzeug oder der Bahn nach Brüssel reisen - so könnten wir als demokratische Gesellschaft selbstverständlich entscheiden, weniger Autobahnen zu bauen, das Bundesheer zu verkleinern, in den Spitälern nur Ökostrom zu verwenden oder die amtliche Vielfliegerei einzudämmen. 

Wir müssen nur aktiv werden.

0 0 Mittwoch, 26. November 2014 17:34 Footprint-Rechner fragt
Q Frage zum Footprint-Rechner: Hallo ich werde nächstes Jahr mit meiner Familie eine Langstreckenflug machen, würde aber gerne eine CO2-Ausgleichszahlung durchführen. Kennen sie da eine gute, vertrauenswürdige Stelle/Organisation/Website?
A

Meiner Meinung nach - und nicht nur dieser  - ist die beste Möglichkeit ist bei atmosfair.de  gegeben.

 

Dort gibt es die realistischste Berechnungsmethode (mit RFI Faktor) und sinnvolle Projekte, die mit dem Geld unterstützt werden.  

 

ABER:   Ob dies gut genug ist, müssen sie selbst entscheiden.

 

Denn:  das Hauptproblem sind immer die unrealistisch niedrigen Kompensationskosten.

 

Eine Tonne CO2 kann man heute im ETS um < 7 €  kompensieren

Das wird zu recht als lächerlich kritisiert.  Andere berechnen ihnen 25 - 30€ pro Tonne. 

Die wahren Kosten sind allerdings um vieles höher. Der Stern Report - und auch meine  eigenen Abschätzungen - zeigen, dass etwa 300 Euro pro Tonne zielführend wären.

 

Damit sind auch die 50 Euro „Aufzahlung“ für einen Transatlantikflug  Wien-New York (6800km) bei atmosfair  eigentlich auch nur als „Ablasshandel“ zu bezeichnen.

 

Allein die vorenthaltene Mineralölsteuer für die anteiligen etwa 350 Liter Treibstoff wäre deutlich mehr! (Kerosin ist absurder Weise der einzige steuerfreie fossile Treibstoff!) 

Die mit diesen einen Flug verbundene Klima-Schädigungen entsprechen etwa  1700kg CO2-Ausstoss.  Sie sind noch deutlich größer als ein Verbrennen dieser 350 Liter am Boden (z.B. im Auto) bewirken würden.

 

Wie unfair dieser Ablasshandel global betrachtet ist, darüber gibt  folgendes Verhältnis zu denken: Nur 8% aller heute lebenden Menschen haben jemals ein Flugzeug von innen gesehen, verursachen aber ein Problem für 100% der Menschheit … 

 

A

Auf der positiven Seite:
Sie haben darüber nachgedacht und sind bemüht, ihre Schadwirkung so gering wie möglich halten. Das ist ein wichtiger Anfang. Danke dafür!

Dazu kommt, dass Kompensationszahlungen bei atmosfair durchaus sinnvolle  Projekte finanzieren, vor allem im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.  So gesehen,  viel besser als nichts.

 

Aber - reicht es?

Mein Lösungsvorschlag: :

Nach meiner Philosophie sind „Kompensationszahlungen“, die nicht tatsächlich zur vollen Kompensation der Klimaschäden führe, nur dann ein  sinnvolles Instrument,  wenn die zusätzlichen finanziellen Kosten in zumindest 50% der Fälle zu einem Vermeiden des Fluges an Stelle einer Kompensation führen.

Sie können also selbst abschätzen, wieviel das sein müsste, jedenfalls viel mehr als heute üblich….

Freilich gibt es noch eine zusätzliche Möglichkeit:  Sie kompensieren tatsächlich, bei sich selbst, an anderer Stelle.

So etwa entspricht ein Flug Wien - New York etwa

10.000 km mit einem modernen Mittelklasse Auto (kann bei Mobilitätsveränderung in etwa 2 Jahren eingespart werden)

oder etwa 50 kg durchschnittliches Rindfleisch  (kann von Vegetarier in etwa  2 Jahren eingespart werden)

Freilich müssen sie auch wieder zurück aus New York, was die Sache schwieriger macht, aber auch wenn sie nur die Hälfte TATSÄCHLICH kompensieren, wäre  das schon viel mehr, als jede Kompensationszahlung bewirken kann.